Karpfen Rezepte

  • Moin,


    wenn die "Dinger" schlammig, moderig oder muffig schmecken waren sie wahrscheinlich schon älter - dann ist es fast normal.


    Bei jüngeren Karpfen bleibt am Ende der Tipp von Michael. ;)

  • Moin,


    wenn die "Dinger" schlammig, moderig oder muffig schmecken waren sie wahrscheinlich schon älter - ...

    Hat nichts mit dem Alter des Fisches zu tun.

    Wenn im Gewässer größere Mengen von Braun- od. Blaualgen vorkommen und Diese mit der Nahrung aufgenommen werden, lagern sich deren Abbauprodukte im Muskelfleisch ab und schmecken daher modrig.

  • Moin mikesch,


    das wäre natürlich auch ein Argument bezüglich Algen oder Sedimenten im Gewässer.


    Ich habe aber aus dem gleichen See (!) in kurzem Abstand einmal einen jüngeren Karpfen und auch einen "alten" Karpfen auf gleicher Weise zubereitet. Der Jüngere war definitiv um ein vielfaches besser.


    Möglich dass es auch am Fettgehalt älterer Karpfen liegen kann.

  • Also Blaualgen kommen in dem Gewässer nicht vor. Das Gewässer ist der Bodensee

    Blaualgen kommen in jedem Gewässer vor.

    Abhängig ist die Konzentration der Algen von Wassertemperatur, Durchfluss, Windrichtung etc. .

    D. h. In flachen Buchten auf die der Wind steht ist die Konzentration wesentlich höher als an anderen Stellen im See. Nur mal so als Beispiel.

    Das Alter des Fisches und sein Fettgehalt haben natürlich auch Einfluss darauf, ebenso die Jahreszeit.

  • Als Aquarianer weiss ich vorab das Blaualgen Bakterien sind, habe da meine negativen Erfahrungen mit gemacht aber seit langem aber auch im Griff.


    Blaualgen sind nicht in jedem Gewässer "automatisch" vorhanden, unter bestimmten Bedingungen können sie aber als kleiner - oder gar keinen - Bestandteil plötzlich "explodieren" wie sehr warme Wassertemperaturen oder extrem hoher Nährstoffgehalt. Da bin ich auch wieder bei meinem Aquarium. Vorher viele Pflanzen, gute Futterverwerter, einige Schnecken. Temperatur etwas niedriger als aktuell. Blaualgen? Nie gesehen!


    Später bei einer Revision auf Tanganjika fast nur Steine, höhere Wassertemperatur, mehr feine Futterreste (Barsche eben), Schnecken alle gekillt.


    Ich bleibe nebenher trotzdem bei meiner Theorie das "alte Fische" aufgrund des erhöhten - und alten - Fettgehaltes an Geschmack verlieren können.


    Die komplette Wahrheit ist wohl zwischen all dem... ;)

    • Offizieller Beitrag

    Den schlammigen Geschmack bekommt man leider nicht immer mit Gewürzen weg. Er hängt oft stark von der Wasserqualität ab. Wenn der Karpfen aus einem Gewässer mit viel Schlamm und Algen kommt, kann sich dieser erdig-muffige Geschmack im Fleisch und Fett festsetzen.

    Ich würde beim nächsten Mal einen Karpfen aus einem sauberen Gewässer nehmen und ihn vor der Zubereitung einige Zeit in sauberem, gut belüftetem Wasser halten. Auch Haut und besonders fettreiche Stellen können den Geschmack verstärken. Buttermilch oder eine leichte Marinade mit Zitrone kann zusätzlich helfen, aber einen sehr starken Muff bekommt man damit meist nur abgeschwächt.

    Petri Heil und vielleicht schmeckt der nächste Karpfen dann eher nach Fisch als nach Teich.

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