Beiträge von Timm

    Moin,

    hier wird der sogenannte Bass-Grip empfohlen, der von vielen Anglern (meiner Meinung nach zu Recht) als unwaidmännisch kritisiert wird.

    Gleichzeitig schreibt der Blinker im Beitrag "catch-and-release die Zukunft des Zuruecksetzens", dass der Barschgriff eine Unsitte sei, die zu vermeiden ist, es sei denn, der Fisch ist bereits getötet (was der Betrachter auf Bildern kaum erkennen kann).

    Wenn der Blinker diesen Griff, der sehr häufig das Maul und den Nacken der Barsche schädigt, auf Bildern zeigt oder gar propagiert, leistet er dem Tierwohl einen Bärendienst.

    Gerade Jungangler übernehmen das undifferenziert und promt sieht man zuhauf Bilder von kleinen Barschen, die mit dem Daumen penetriert werden, mitsamt überdehntem Maul und abgeknicktem Nacken.

    Habt doch bitte den Mut, alte (falsche) Handhabungen nicht weiter öffentlich zu lassen, sondern statt dessen etwas neues, waidgerechtes zum Thema zu schreiben.

    Aha Pikefisher, lächerlich also.

    Und dann kommt auch noch so eine beeindruckende Argumentation dazu! Ach nee, da waren ja gar keine Argumente, lediglich ganz viel Meinung.

    Das in die Umwelt eingebrachtes Blei schädlich ist, ist keine These, sondern eine Tatsache.

    Alternativen gibt es bereits seit langem und sie müssen gar nicht mal so teuer sein. Einfach mal im Angelladen gucken.

    Wolfram (Tungsten) ist übrigens gewässerneutral, da es sich im Wasser oder an der Luft nicht zersetzt. Wenn du es kostengünstig haben willst, bau dir doch einfach Stahljigs aus Stahlkugeln. Im Netz gibt's gute Anleitungen dazu. Das ist dann übrigens wirklich umweltfreundlich, da abgerissene Jigs um Wasser wegrosten.

    Sorry Kessel,

    aber in Bezug auf Archäologie und Raubgräber hast du offenbar keine Ahnung.

    In Kürze: 1: Ja, im Boden sind (archäologische) Funde besser aufgehoben als in unfachmännischen Händen.

    2: Fund ist ungleich Befund. Du hast zwar ein Stück Metall in der Hand, aber der Fundkontext ist unwiederbringlich zerstört. Und der ist ungleich wertvoller.

    Meine Meinung: Schwarzgräber und Schwarzsondler sind egoistische Kriminelle, die zerstören und sich daran bereichern. Wer Sondeln will, soll einen Kurs bei der Landesarchäologie machen, sich registrieren und das Ganze mit Plan angehen. Zum Magnethansel: Gut gemeint ist nicht gut gemacht. Und Unwissenheit schützt vor Strafe nicht.

    In Anlehnung an diesen Artikel wäre vielleicht ein Bericht über ungünstige Warensortierung in Supermärkten toll! Wenn ein Kunde sich eine Flasche Wasser aus dem oberen Regal angeln muss, ginge es inhaltlich ja auch ums Angeln und um Wasser! Mindestens ebenso relevant für den Blinker wie dieser Magnetmensch. ;)