Struktur ist der Schlüssel: Du hast Recht, Struktur ist entscheidend. Aber beim Welsfischen geht es um andere Arten von Strukturen als beim Barsch- oder Crappie-Angeln. Achte auf:
* Eingänge und Ausgänge: Stellen, an denen Bäche oder Entwässerungsgräben in den See münden, sind oft Hotspots.
* Umgestürzte Bäume und Baumstämme: Welse lieben es, sich in der Nähe von Holz aufzuhalten.
* Felsformationen: Felsige Ufer oder Unterwasserfelsen bieten Deckung und Nahrung.
* Alte Fundamente oder Trümmer: Alles, was Unterwasserstruktur bietet, kann Welse anziehen.
* Tiefe Veränderungen: Suche nach Stellen, an denen der Grund plötzlich tiefer wird.
Tiefenlinien erkunden: Da du vom Ufer aus angeln möchtest, ist es wichtig, die Tiefenlinien zu finden.
* Karten: Nutze Seekarten (oft online verfügbar) oder Apps, um potenzielle tiefe Stellen zu identifizieren.
* Sonar: Wenn du Zugang zu einem Echolot hast, ist das ideal, um die Tiefe und Struktur zu scannen.
* Werfen und Einholen: Wirf mit einem schwereren Köderfisch und lass ihn langsam über den Grund schleifen, um herauszufinden, wo der Grund abfällt.
Futterstellen: Welse sind oft dort, wo es Nahrung gibt.
* Köderfisch-Schwarm: Wenn du Köderfische fängst, halte Ausschau nach Stellen, an denen sich viele Köderfische aufhalten. Welse werden in der Nähe sein.
* Ausschau nach Futterfischen: Achte auf Anzeichen von Futterfischen an der Oberfläche (Sprünge, Blasen).
Strömung: Auch in Seen kann es Strömungen geben, insbesondere in der Nähe von Zuflüssen oder Ausflüssen. Welse stellen sich oft in der Strömung auf, um Nahrung zu fangen.